Spielerisches Sprachenlernen ohne Übersetzungszwang!

Freigaben

Die Übersetzung allein ist heutzutage längst kein zeitgemäßes Tool mehr, um eine Sprache auch nachhaltig zu erlernen. Es erfordert große mentale Anstrengungen und Wiederholungen, um sich das Übersetzte zu merken und führt zu einem langsamen und eher unbeholfenen Sprechen.

An was wir uns hingegen gut erinnern, ist all das, was sich durch direkte Assoziationen eingeprägt hat.

„Puu“ ist zum Beispiel die Bezeichnung für das hübsche grün-braune Ding, das Sie hier rechts im Bild sehen. Wie Sie vielleicht sogar wissen, ist das Estnisch, aber eigentlich ist das garnicht ausschlaggebend. Viel wichtiger ist die direkte Verbindung zwischen dem, was Sie hier sehen und dem, was Sie sagen…

Übersetzungsfreies Lernen: Der schnellste Weg zur Fremdsprache

Wie sagt man „bitte“ auf Griechisch? Wie fragt man auf Französisch nach der Uhrzeit? Und was bedeutet dieses oder jenes?

Wenn wir zum ersten Mal mit einer fremden Sprache konfrontiert werden, sucht unser Gehirn automatisch nach einer direkten Übersetzung. Das ist ein ganz natürlicher Impuls – und dennoch nicht der effektivste oder gar freudvollste Weg des Lernens!

Viel mehr können wir aufnehmen, wenn wir einfach den Konversationen lauschen, die um uns herum stattfinden und wiederholen, was wir gehört haben. Gerade zu Beginn des Sprachenlernens ist das aktive Zuhören die beste Methode, um Dinge zu verstehen und sich später auch wieder daran zu erinnern.

Übersetzungsfreies Lernen: So funktioniert’s

Durch das virtuelle Lernen mit Rosetta Stone können Studenten dem realen Leben spielerisch näherkommen: Jede einzelne Lektion führt sie mithilfe von Tonaufnahmen und Bildern durch interaktive Themenkomplexe. Lebensnahe Situationen, wie Gespräche im Büro oder Supermarkt, lassen unsere Sprachschüler Vertrauen zu tagtäglichen Abläufen in einem fremden Land fassen. Die Übungen helfen ihnen dabei, sich einen ersten Grundwortschatz aufzubauen und sich in leichten Alltagsgeprächen sicherer zu fühlen.

Übersetzungsfreies Lernen: Von Anfang an die richtige Aussprache üben

Mindestens genauso wichtig, wie ein gewisser Grundwortschatz, ist aber die richtige Betonung von Wörtern und Sätzen. In täglichen Unterhaltungen auf der Straße oder in Geschäften werden Sie die Menschen allerdings nur in den seltensten Fällen auf eine falsche Aussprache hinweisen! Die meisten Leute sind einfach viel zu höflich, um Sie sprachlich zu korrigieren.

Hier bietet das virtuelle Lernen einen großen Vorteil: Die Aussprache-Funktion von Rosetta Stone gibt Ihnen nicht nur sofortige Rückmeldung, sondern ermutigt Sie auch, jede Silbe so lange auszusprechen, bis die Betonung auch wirklich stimmt. Das Programm wird so zu einem neutralen Freund, der Ihnen dabei hilft, den Part des Sprachenlernens zu perfektionieren, der so wichtig fürs eigene Sprachgefühl ist.

Wenn Sie Wörter und ganze Sätze richtig aussprechen, werden Ihre Gesprächspartner garantiert beeindruckt sein – selbst, wenn der Inhalt der Unterhaltung noch relativ simpel ist!

Übersetzungsfreies Lernen: Mit Spaß zur neuen Sprache

Viele Leute empfinden das Sprachenlernen per Fernunterricht als ermüdend und anstrendend. Die meisten Studenten sind nämlich sehr lange damit beschäftigt, Wörter stur auswendig zu lernen und in Lückentexte verschiedenster Kontexte einzutragen.

Diese Art des repetetiven Lernens mag zwar für das Kurzzeitgedächtnis durchaus geeignet sein und funktionieren, wenn man gezielt auf bestimmte Prüfungen lernt. Doch diese (monotone) Methode bereitet den wenigsten Schülern Freude, womit sie auf lange Sicht eher ineffektiv ist. Lernen durch bloßes Wiederholen ist eher eine lästige Pflicht, als motivierender Impulsgeber!

Das sogenannte „immersive Lernen“, das Rosetta Stone fördert, packt die Dinge hingegen anders an: Natürlich müssen die Vokabeln auch wiederholt und eingeübt werden, aber durch interaktive Spiele, Audiomaterial und den direkten Ausstausch mit Muttersprachlern! Unsere Studenten werden nicht allein gelassen, sondern immer wieder dazu ermutigt, Sätze anzuwenden, die sie bereits in früheren Lektionen gelernt haben. Während der aktuellen Lektion werden ihnen die neuen Wörter sowie die Grammatik immer wieder vorgesagt. Diese Art des Lernens ist viel natürlicher, da sie immer im Kontext zu Situationen, Bildern und Tönen gesetzt wird und so dazu beiträgt, dass das Gelernte sofort in Ihr Langzeitgedächtnis wandert.

Übersetzungsfreies Lernen: Sätze durch Einzelteile konstruieren

Sobald Sie ein paar Sätze und Redewendungen gelernt haben, beginnen Sie mit Rosetta Stone, die verschiedenen Komponenten miteinander auszutauschen und neu zu kombinieren. So fordert Sie unsere Rosetta Stone App dazu auf, die verschiedenen Puzzelteile zu einem großen Ganzen zusammenzusetzen.

Wenn Sie zum Beispiel diese zwei Wörter gelernt haben:

…können sie diese zum Satz “The girl is swimming” zusammenfügen und erhalten dann prompt dieses Bild:

Übersetzungsfreies Lernen: Die Sprache zur eigenen machen

Unsere Lernübungen behandeln stets abgeschlossene Themenkomplexe, wodurch Sie lernen, in ganz bestimmten Situationen zu kommunizieren. Um all das aber auf lange Sicht im Gedächtnis zu behalten, müssen Sie die neue Sprache so nutzen, wie sie mit ihren eigenen Worten umgehen. Aus diesem Grund werden Sie am Ende einer jeden Lektion dazu ermutigt, ihre eigenen Sätze zu bilden. Nur, wenn Sie mit der Sprache spielen und verschiedene Anwendungen austesten, wird sie Ihnen wirklich vertraut werden! Ob Sie auf dem richtigen Weg sind, merken Sie im Gespräch mit Ihrem Rosetta Stone-Tutor, der Sie in echten Gesprächen verbessert und dabei unterstützt, das Gesagte noch besser (oder leichter) auszudrücken. Nur, was Sie laut aussprechen – entweder in Konversationen mit unseren Muttersprachlern oder auch mit anderen Sprachschülern – können Sie auch langfristig und selbstbewusst anwenden!

Über die Autorin Simon Goodall