Lernen Sie die Sprache – ohne einfach die Wörter zu übersetzen


Eine Ampel ist etwas anderes als eine ampoule, brave Kinder sind nicht unbedingt brave und ein englisches gift ist um einiges besser als ein deutsches.



Bad Translations

Klingt verwirrend? “Une Ampoule” ist französisch für “eine Glühbirne”, aber auch “eine Blase”, “brave” ist englisch für “mutig” und “gift” bedeutet “Geschenk”.

Die Welt ist voll von schlechten Übersetzungen, die oft durch falsche Freunde oder einen Wort-für-Wort-Übersetzungsansatz entstehen. Das kann ziemlich lustig werden, aber zeigt uns auch, dass es verwirrend ist, eine Sprache mit Übersetzungen zu lernen.

Warum Übersetzen kein besonders guter Weg zum Lernen ist


Wenn wir anfangen, uns mit einer neuen Fremdsprache auseinanderzusetzen, suchen wir instinktiv nach Übersetzungen. Das ist ein ganz natürlicher Ansatz, doch Übersetzen ist nicht die effizienteste oder angenehmste Art und Weise, zu lernen. Es ist harte geistige Arbeit, einen Satz in einer Sprache zu bilden und dann Wort für Wort zu übersetzen. Und was noch schlimmer ist: Das Ergebnis ist weit entfernt von unserem Ziel, fließend zu sprechen. Übersetzen steht einem intuitiveren Verständnis einer neuen Sprache im Weg und führt zu Verständnis- und Satzbaufehlern – und diese bleiben oft jahrelang bestehen, wenn sie sich erstmal festgesetzt haben. Das Gehirn gewöhnt sich an die Art, wie wir mit der neuen Sprache umgehen und es ist nicht einfach, es umzutrainieren.

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In Taiwan entdeckt: In dieser Wort-für-Wort-Übersetzung hört sich das Wort “others” an, als bezöge es sich auf andere Leute (“others” = “andere”).

Wie man gut übersetzt

Übersetzer und Dolmetscher wissen, dass es nicht ihre Aufgabe ist, Wort für Wort zu übersetzen, sondern, die Bedeutung und den Stil des Originaltextes so herüberzubringen, wie es die Intention des Autors war. Dies trifft auch auf Lernende zu: Wenn sie eine intuitive Anwendung der Fremdsprache entwickeln und sich beim Lernen komplett mit ihr umgeben, bewegen sie sich in Richtung Sprachkompetenz.

“die beste Art, eine Sprache zu lernen, die ich bisher gefunden habe! Man wiederholt nicht einfach, um später wieder zu vergessen, sondern baut von Anfang an ein Sprachverständnis auf” – 5-Sterne-Bewertung auf Google Play

Was ist immersives Lernen?

Man sagt, dass man eine Fremdsprache wirklich beherrscht, wenn man in ihr denkt oder träumt. Warum also nicht gleich von Anfang an auf diese Weise lernen? Immersiv lernen bedeutet, direkte Assoziationen zwischen Bildern. Objekten, Orten und Menschen, die man beschreiben möchte, zu schaffen – und damit kann man direkt von der ersten Stunde an beginnen.

„Ich bin ehrlich richtig froh, dass sie [Rosetta Stone] versuchen, uns [Lernende] komplett in die Sprache eintauchen zu lassen, anstatt Wörter zu präsentieren, die man dann übersetzen muss. Man denkt: “Das bedeutet es also und so wird es benutzt” und wie im echten Leben, wenn man eine Sprache als Kind lernt, lernt man vor allem mit Bildern und dadurch, dass man Worte mit dem, was man sieht verknüpft.” – 5-Sterne-Bewertung auf Google Play

Machen Sie die Sprache zu Ihrer eigenen

Werden Sie nicht zu einem dieser mittelmäßigen Sprachenlernern, die mitten im Satz abbrechen, weil sie nach einer wortwörtlichen Übersetzung suchen müssen. Setzen Sie sich doch stattdessen lieber Sprachkompetenz als Ziel an lernen Sie mit so wenig Bezug zu ihrer Muttersprache, wie möglich.

“Einfach großartig. Wenn man nicht extra danach sucht, findet man keine Übersetzungen. Die App wurde so designt, dass sie das Gehirn dabei unterstützt, zu verstehen, wie die Sprache, die gelernt wird, funktioniert – und das, ohne dass man übersetzt, oder sich auf seine Muttersprache oder andere Sprachen, die man spricht, stützen muss.” – 5-Sterne-Bewertung auf Google Play

Ohne Übersetzungen lernen – auf die immersive Art

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Was man macht, wenn es in China brennt 🤷🏻‍♂️

Haben Sie Ihren eigenen Favoriten?

Haben Sie einen falschen Freund, den Sie besonders mögen, oder eine Lieblings-Fehlübersetzung? Wenn ja, erzählen Sie uns doch davon in einem Kommentar – wir würden uns sehr freuen!

Über den Autoren Simon Goodall

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