Nur jeder vierte Expat beherrscht die Sprache an seinem Arbeitsort fließend!

Freigaben

Immer mehr Menschen ziehen aus beruflichen Gründen ins Ausland. Aber sind ihre Sprachkenntnisse dafür gut genug? Laut einer Umfrage der Expat-Netzwerkseite „InterNations“ scheinbar nicht: Nur jeder Vierte spricht die Landessprache seines neuen Arbeitsorts fließend.

Der globale Trend ist eindeutig: Gerade junge Berufstätige entscheiden sich immer häufiger für einen Umzug ins Ausland – oft in Länder, in denen sie eine neue Sprache lernen müssen. Es wird geschätzt, dass aktuell knapp 60 Millionen Menschen unter den Begriff „Expat“* fallen und die Zahl jedes Jahr weiter zunimmt. In Europa trägt zum Beispiel die politische Entwicklung sowie der drohende Brexit dazu bei, dass vor allem immer mehr junge Engländer das Vereinigte Königreich verlassen, um im Ausland zu studieren oder zu arbeiten.

Die Wahl eines neuen Lebens im Ausland bringt aber einige Herausforderungen mit sich. Für viele ist das Sprachenlernen eine der größten Hürden, die für den langfristigen Erfolg eines Umzugs von entscheidender Bedeutung sein kann. Denn um sich an einem Ort wirklich zu Hause zu fühlen und an der Gemeinschaft teilhaben zu können, muss man in der Lage sein, die Landessprache zu sprechen.

Sprachbarrieren und sogenannte „Expat-Blasen“

Als Theresa May ihren berüchtigten Satz prägte, dass der Mensch von Welt ein Bürger von nirgendwo sei, wurde sie von vielen harsch kritisiert. Aber vielleicht traf sie damit auch einen Nerv: Ein Expat zu sein, ist eine massiv destabilisierende Erfahrung, die selbst bei erfahrenen und hartgesottenen Führungskräften ein ungutes Gefühl des Ausgegrenzt-Seins hinterlassen kann. Oft haben sie keine bestehenden Netzwerke, wenn sie in einem neuen Land ankommen – was auch die InterNations-Umfrage bestätigt. 72% ihrer Teilnehmer gaben an, dass sie bei ihrem Umzug keinerlei Freunde oder Familie in ihrem neuen Zuhause hatten.

Sprachbarrieren verstärken diese potenzielle Isolation. Laut InterNations spricht nur ein Viertel der Expat-Mitglieder fließend die Landessprache und Sprachbarrieren wurden sogar als Hauptgrund dafür genannt, dass sich Expats in ihrem neuen Zuhause nicht willkommen fühlten.

Um dem entgegenzutreten, entstehen oft sogenannte „Expat-Blasen“: Arbeitskräfte aus dem Ausland schließen sich zusammen, um gemeinsame Dinge zu unternehmen und vorwiegend in ihrer Muttersprache miteinander zu sprechen. Sie ziehen den Komfort ihrer Erst-Sprache der schwierigeren Kommunikation mit den Einheimischen vor. Dies ist eine sehr verständliche Reaktion auf herausfordernde Umstände, kann aber zu anhaltenden Entfremdungsgefühlen führen. Ein Drittel der in der InterNations-Umfrage Befragten gab an, dass es hauptsächlich Kontakt zu anderen Expats hat, während nur 19% sagten, dass die Mehrheit ihrer Freunde aus Einheimischen besteht. Auch hier wurden Sprachprobleme als Hauptgrund dafür genannt, dass keine größere Kontaktaufnahme mit Einheimischen erfolgen konnte.

Sprachenlernen bringt Menschen zusammen

Das Sprachenlernen hat das Potenzial, diesen Sachverhalt umzudrehen. Es ist nicht nur ein Werkzeug, um mit den Menschen vor Ort zu kommunizieren, sondern bietet vor allem auch einen Grund und Anreiz, dieses tatsächlich zu tun. Der Vorgang des Lernens ist eine großartige Gelegenheit, um neue Verbindungen zu knüpfen. Indem man seine eigenen Sprachkenntnisse mit den Einheimischen teilt (die oft z.B. ihr Englisch verbessern möchten), bietet das Sprachenlernen darüber hinaus die Möglichkeit, etwas Positives zu den neuen Beziehungen beizutragen.

„Viele großartige interkulturelle Freundschaften und Beziehungen haben mit dem Sprachenlernen begonnen und es wird immer dabei helfen, Vorurteile und Ressentiments auf beiden Seiten der Expats abzubauen.“

„Das wahre Geschenk am Erlernen einer neuen Sprache besteht in der Möglichkeit, Freundschaften mit Menschen zu schließen, die man sonst nicht gehabt hätte. Mit Menschen aus einem anderen sprachlichen und kulturellen Hintergrund in Kontakt treten zu können, gibt einem zudem eine neue Perspektive und ein tieferes Verständnis für die Welt.“
Michele Frolla, „The Intrepid Guide“

Es gibt immer mehr Treffen zum Thema Sprachaustausch in Großstädten (nicht zuletzt durch InterNations), in denen die Menschen vor Ort dazu ermutigt werden, das Beste aus dem kulturellen Miteinander unter den Expat-Gemeinschaften herauszuholen.

Wie man die Angst überwindet, mit Einheimischen zu sprechen

Viele Menschen nehmen an, dass man erst in einem anderen Land leben muss, um dessen Sprache wirklich zu erlernen – aber es hat noch nie jemand eine Sprache durch reine Osmose erlernt. Wo auch immer Sie sich gerade aufhalten – um sich eine neue Sprache anzueignen, müssen Sie aktiv lernen und die richtige Lernumgebung finden, die Sie dabei unterstützt!

Menschen, die in einer anderen Sprachumgebung leben und arbeiten, haben oftgroße Angst davor, unbeholfen zu wirken (mehr als Leute, die einen Abendkurs in ihrem Heimatland absolvieren). Die Angst davor, missverstanden oder ausgelacht zu werden, hindert viele daran, mit den Menschen vor Ort so viel wie möglich zu interagieren.

„Was die Sprache betrifft, verhindert die Angst vor dem Fehler-machen oft das Sprechen; vielleicht viel mehr, als wir zunächst wahrnehmen. Also müssen wir diese Angst in uns erkennen und aktiv dagegen angehen.“
Autorin, Sängerin und Motivationstrainerin Naomi Susan Isaacs

Eine sichere Lernumgebung zum Üben finden

Die Realität ist, dass die meisten Menschen – insbesondere Anfänger – einen sicheren Bereich zum Üben benötigen, bevor sie in sozialen oder beruflichen Situationen sorglos sprechen können.

Rosetta Stone bietet diesen Service für viele Geschäftsleute im Ausland. Verfügbar in einer Reihe von Zeitfenstern, bieten die wöchentlichen Tutoren-Sessions eine einzigartige Gelegenheit, um mit muttersprachlichen Tutoren und anderen Lernenden ins Gespräch zu kommen. In diesen Lehreinheiten wird bestehendes Wissen wiederholt und Gespräche entwickeln sich – alles mit dem Hauptziel, das Sprachvertrauen zu stärken!

„Bei unseren Lehreinheiten geht es in erster Linie darum, das Selbstvertrauen zu stärken, das man braucht, um zu kommunizieren und die eigenen Sprachkenntnisse auch wirklich zu nutzen. Sich vollständig auf eine neue Sprache einzulassen, bedeutet vor allem, von Anfang an Gespräche zu führen. Wenn Sie nicht genau das richtige Wort kennen, verwenden Sie doch einfach den Ihnen bekannten Wortschatz, um das Problem zu umgehen und dennoch zu vermitteln, was Sie sagen möchten! Es ist besser, den kleinen, ihn schon bekannten Wortschatz zu gebrauchen, als sehr viel zu lernen und dann Angst zu haben, das Wissen auch praktisch anzuwenden.“
– Aliona Dameron, Leiterin der Tutoren-Unit bei Rosetta Stone.

Der gesamte Fokus von Rosetta Stone liegt darauf, die neue Sprache möglichst korrekt zu sprechen. Mit dem branchenführenden Aussprache-Tool bietet die Software auch einen sicheren Feedback-Bereich, in dem Sie so oft üben können, wie Sie möchten, bis Ihr Akzent möglichst perfekt ist – und niemand wird über Sie lachen!

„Das Großartige an Rosetta Stone war, dass ich die Worte laut aussprechen konnte und die Bestätigung bekam, dass sie sich richtig angehört haben. Dies ermöglichte es mir, genug Selbstvertrauen aufzubauen, um auch kompliziertere Wörter anzuwenden und so mein Vokabular zu erweitern. Ich wiederhole den Kurs, um sicherzustellen, dass meine Aussprache nicht nachlässig wird.“
– Rosetta Stone–Nutzer, der gerade Französisch lernt

 

* Ein Expat (Kurzform von expatriate) ist eine Fachkraft, die vorübergehend – meist für wenige Jahre – an eine ausländische Zweigstelle des Mutterkonzerns entsandt wird (Zahlen und Definition von der InterNations-Umfrage).

 

 

Über die Autorin Nicole Adami