Immersives Lernen: So taucht man in eine neue Sprache ein!

Freigaben

Es gibt viele Wege, eine neue Sprache zu erlernen. Welche Methode am besten funktioniert, hängt aber oft von Ihrer persönlichen Motivation ab: Wollen Sie nur die Grundzüge lernen, um sich auf Reisen verständigen zu können? Oder wollen Sie die neue Sprache auch wirklich sprechen und damit Konversation betreiben? Wollen Sie schnell oder gründlich vorankommen?

Wenn es Ihnen vor allem darum geht, zügig ein paar Basics zu erlernen (um zum Beispiel einen Kaffee bestellen oder sich nach dem Weg erkundigen zu können), dann laden Sie sich einfach die kostenfreie App herunter und legen Sie los! Wollen Sie jedoch ein tiefgreifendes Verständnis der Sprache und Menschen entwickeln, so braucht es ein wenig mehr: Zeit, Motivation und den richtigen Input!

Immersives Lernen: tiefgreifend und trotzdem leicht verständlich!

Der einzigartige Ansatz von Rosetta Stone ist es, Sie möglichst von Anfang an in der neuen Sprache denken zu lassen! Dies passiert, wenn zwischen Bildern und Wörtern direkte Verbindungen hergestellt werden, sodass Ihr Gehirn beide Welten logisch miteinander verknüpft. Ein solch vollkommenes Sich-Einlassen auf eine neue Sprachstruktur nennt man in Fachkreisen „Immersives Lernen“ (engl. to immerse = eintauchen).

Diese Lernart ist nicht nur ein sehr effektiver Weg für ein langfristig motivierendes Lernen, sondern macht auch besonders viel Spaß: Sie setzt die Sprache in direkten Kontext zu den Bildern und Situationen des täglichen Lebens und überfordert das Gehirn nicht mit dem eintönigen Abspeichern großer, kaum überschaubarer Wissensmengen.

Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie müssten beschreiben, dass die englische Sprachwendung „dive in head first“ als Ausdruck dafür dient, sich vollkommen zu etwas zu bekennen. Und dann überlegen Sie, wieviel logischer es wäre, einfach ein Bild zu zeigen – ein Bild davon, wie jemand vollkommen (mit dem Kopf voran) in etwas eintaucht und sich ganz darauf einlässt… Das ist immersives Lernen!

Immersives Lernen ist gleichzeitig tiefgreifender und leichter als das, was man in traditionellen Unterrichtsformen beigebrach bekommt: Statt auf das stundenlange, monotone Auswendiglernen zu setzen, werden Sprachschüler durch die Methode des immersiven Lernens von Tag eins ins kalte Wasser geschmissen – damit sie von der ersten Stunde an in ihrer neuen Sprache denken! Wenn wir uns daran erinnern, dass auch Kleinkinder eine Sprache ganz intuitiv durch den Klang des Gesprochenen und die tatsächlichen Abläufe in ihrer Umgebung erlernen, sehen wir, dass dieses Lernkonzept ein sehr natürlicher Weg des Sprachenlernens ist, der vor allen Dingen Interesse und Neugier fördert.

„Rosetta Stone lässt einen gleich von der Hand: Indem man beschreibt, was auf den Fotos passiert, wird man von Anfang an dazu ermutigt, Zusammenhänge zu erkennen und diese auch zu formulieren. Zu Beginn kann es manchmal frustrierend sein, sich nicht gleich perfekt ausdrücken zu können, aber trotzdem kommt diese Art des Lernens dem echten Leben am nächsten. Es zwingt einen, mit der Sprache zu denken, die man gerade erst lernt. Und die prompte Verwendung der neuen Sprache im eigenen Denkprozess ist einer der wichtigsten Meilensteine auf dem Weg zum Ziel.“ – Lifehacker

Beschreiben Sie das, was Sie sehen!

Rosetta Stone verlässt sich ganz auf die Assoziationen, die Wörter, Bilder und Geräusche hervorrufen. Im Gegensatz zu einigen anderen Online-Lernplattformen, die hauptsächlich mit Lückentexten arbeiten, in die man dann die neuen Vokabeln einträgt, überzeugt Rosetta Stone mit visuellen und interaktiven Lernmethoden. Bei Rosetta Stone geht es darum, abgebildete Situationen und Handlungen zu begreifen und diese zu beschreiben.

Eigenständiges Denken wird gefördert

Da die Antworten nicht direkt vor Ihnen liegen, muss Ihr Gehirn herausfinden, was eigentlich die Aussage des Gezeigten ist. Während Sie bei traditionellen Übersetzungen die exakte Bedeutung in Ihrer Muttersprache erhalten und zügig weiterarbeiten, müssen Sie beim immersiven Lernen bestimmte Bedeutungen und Zusammenhänge erst selbst herausfinden. Was macht die Frau auf dem Bild? Welche Wörter beschreiben welche Aktivitäten oder Dinge? Ihr Gehirn stellt Fragen und findet Antworten. Hier geht es ums Erlernen und vor allem um das Behalten der bereitgestellten Informationen!

Es kann gut sein, dass dieser Prozess in den frühen Lernphasen möglicherweise etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, aber diese dafür nicht als aktive „Arbeitszeit“ wahrgenommen wird. Das Lernen gelingt mit der immersiven Methode spielerisch und ist alles andere als schwierig: Rosetta Stone achtet sehr darauf, dass die Bedeutungen und Definitionen in den ersten Lektionen leicht zu verstehen sind! Es erfordert keine große Anstrengung und kein reines Auswendiglernen, um an ihnen teilzunehmen. Statt sich durch traditionelle Lehrbücher zu wühlen, kann man mit diesem Ansatz relativ leicht ins Sprachenlernen einsteigen. Weil sie die Neugier fördert und zu einem besseren Verständnis anregt, ist Immersion eine tiefgreifendere Form des Lernens!

Vorteil der Langzeitspeicherung

Wenn Sie sich etwas selbst erarbeitet und das wirklich gut verstanden haben, stehen die Chancen gut, dass Sie diese Informationen langfristig im Gedächtnis behalten. Das Lernen mit Lernkarten und Wiederholungen ist oft nicht so effektiv, weil die Informationen, die an unser Gehirn gesendet werden, oft sehr oberflächlich sind. Unser Gehirn braucht kein Rätsel zu lösen oder mit bestimmten Informationen kreativ zu sein, um den Kontext zu verstehen. Eine solche Lernart kann einem zwar dabei helfen, eine ganz spezielle Prüfung zu bestehen (und einem den Lernstoff im wahrsten Sinne des Wortes in letzter Minute ins Gedächtnis trichtern) – doch Informationen, die auf diese Weise aufgenommen werden, gehen oft schnell wieder verloren.

Rosetta Stone überlässt es hingegen dem Lernenden, sich selbst eine Bedeutungen zu erschließen, die verschiedenen Grammatikregeln zu verstehen und die Satzstrukturen zu erörtern. Unser Programm regt Sie dazu an, Muster zu entdecken, statt einfach nur Regeln einzuüben. Und das Gehirn ist so ausgelegt, dass es sich an Ihren neuen Entdeckungen erfreut und diese für Sie zum Dank abspeichert.

 Konversationen mit Muttersprachlern

Echte Gespräche sind der letzte – und vielleicht wichtigste – Teil des „Eintauchens“ in eine neue Sprache. Die effektive Nutzung Ihrer Sprachkenntnisse hilft Ihnen nämlich dabei, das Wissen zu behalten, es weiter zu spezifizieren und motiviert Sie dabei, noch mehr zu lernen. Die Art, wie Sie die neuen Sätze richtig formulieren – und die Freude am Verstehen und Verstandenwerden erleben – verfestigen sowohl das Vokabular als auch Ihr Engagement im weiteren Lernprozess.

Rosetta Stones Team von muttersprachlichen Tutoren vertieft mit Ihnen genau das, was Sie in den vorangegangenen Lektionen gelernt haben. Es hilft Ihnen dabei, das Gelernte zu repetieren und auf einer verständlichen Ebene in die allgemeine Konversation einzubringen. Und das beste: Sie können Ihre Trainingseinheiten mit einem der Tutoren buchen, wann und wie Sie möchten!

„Mit der hervorragenden Benutzeroberfläche, den klaren Anleitungen, einer großen Auswahl an Spielen und Challenges sowie der Möglichkeit, das Gelernte im Einzelunterricht mit einen Muttersprachler einzuüben – wenn Sie beim Lernen mal nicht selbst weiterkommmen – überzeugt Rosetta Stone auf ganzer Linie! Mit dieser breiten Palette kann weder Duolingo noch Babbel mithalten.“ – Macworld

Über die Autorin Simon Goodall