Entschleunigte Produktivität während des Lockdowns

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Keep Calm

Mit der ganzen zusätzlichen Zeit, die wir im Moment zur Verfügung haben, ist es verlockend, sich ehrgeizige Ziele zu setzen. Doch wenn Sie nach einigen Woche Ihre neue Sprache immer noch nicht sprechen, immer noch nicht jeden Tag einige Stunden lang lernen, oder das geplante Buch schreiben – keine Panik. Sie sind in guter Gesellschaft. Schauspielerin, Bloggerin und Rosetta Stone-Lernende Nathalia Ramos hat in unserem US-Magazin über ihre Lockdown-Erfahrungen geschrieben. Sie erzählt, wie sie es geschafft hat, weniger von sich selbst zu erwarten und wie sie einen stabilen, behutsamen Ansatz gefunden hat, während der Zeit des Lockdowns produktiv zu sein.

Zu Beginn des Lockdowns: So viele Möglichkeiten!

Zu Beginn des Lockdowns sahen viele die Gelegenheit, die diese Situation mit sich brachte: Die Möglichkeit, all die Dinge zu tun, die man schon immer machen wollte, aber für die man nie die Zeit hatte. Eine neue Sprache lernen, ein Buch schreiben, programmieren lernen – wir machen jetzt alles!

“Ich begann, all die Dinge durchzugehen, die ich schon immer machen wollte, für die ich aber nie die Zeit fand.“

Einige Wochen später: Was habe ich mir nur dabei gedacht?!

Nach ein oder zwei Wochen begannen wir einzusehen, dass diese „Allein zu Haus“ – oder „Zu Haus mit Kindern“ – Situation nicht unbedingt das motivierendste Umfeld oder die leichteste Zeit ist, um unser Bestmöglichstes zu geben. Unsere To-Do-Liste ist immer noch ziemlich voll und wir laufen Gefahr, aufzugeben. Unsere Erwartungen und unsere Einstellung beginnen, sich zu verändern. 

“Es ist mir ein Rätsel, wie ich je denken konnte, dass ich 3 neue Sprachen lernen, eine Programmiererin werden und einen Buchclub starten würde – und das alles neben meiner Pre-Covid-Arbeit.“

Jetzt: Akzeptieren, dass Lockdown Slowdown bedeutet

Statt zu verzweifeln beginnen wir endlich, uns realistischere Ziele zu setzen und zu realisieren, dass unsere produktive Kapazität sich nicht so sehr verändert hat, nur weil wir jetzt die ganze Zeit zu Hause sind. Indem wir unsere Erwartungen einschränken, beginnen wir, zu einer entspannteren Einstellung zu gelangen und versuchen nicht, all unsere ambitionierten Ziele in einem Sprint zu erreichen.

“Ich wusste, dass ich dieses Intensitätslevel nicht aufrecht erhalten konnte und begann, mich in Richtung dessen, was ich heute eine entschleunigte Produktivität nenne, umzuorientieren. Für mich bedeutete das, eine bessere Arbeits-/Lebensbalance zu finden. Ich lockerte meine Tendenz, jeden wachen Moment in meinem Kalender zu füllen und ließ stattdessen Zeit für Spontaneität und die Überraschungen, die man erlebt, wenn man unterwegs ist und sein Leben lebt. Durch nur wenige einfache Veränderungen habe ich bemerkt, dass ich viel präsenter, glücklicher und ironischerweise nicht weniger „produktiv“ bin.“st a few simple changes I have found that I am more present, happier and, ironically, no less “productive.”

Wie so viele von uns hat Nathalia realisiert, dass es nicht nur sehr schwierig ist, extrem produktiv zu sein, wenn man zu Hause festsitzt, sondern dass man dadurch auch die echte Chance des Lockdowns verpasst: Das Leben eine Zeit lang etwas langsamer anzugehen.

Keep Calm und lernen Sie weiter (nur 15 Minuten am Tag)

Ob man zu Hause festsitzt oder nicht, es ist nicht leicht, eine neue Sprache zu lernen und man sollte zu Beginn nicht zu viel von sich erwarten. Deshalb ist Rosetta Stones Lernmaterial in Einheiten aufgeteilt, die man in 10 bis 15 Minuten abschließen kann. Sie können die Ihr Plan-Funktion nutzen, um sich realistische Tages- und Wochenziele zu setzen.

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