Alles, was Sie über die muttersprachlichen Tutoren von Rosetta Stone wissen müssen!

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Interview mit Aliona Dameron, Senior Manager Live-Tutoring bei Rosetta Stone

Aliona Dameron arbeitet am Hauptstandort von Rosetta Stone, in Washington D.C., als Senior Manager im Bereich der „Live-Tutoren-Betreuung“. Weil sie für die Gesamtheit aller Tutoren-Projekte von Rosetta Stone zuständig ist, ein Team mit mehreren hundert Tutoren leitet und zusätzlich die Anstellung sowie Einarbeitung neuer Teammitglieder übernimmt, verwundert es nicht, dass Aliona einen vollen Terminkalender hat. Dennoch hat sie sich die Zeit genommen, um uns genauer zu erklären, wie virtuelles Live-Tutoring eigentlich funktioniert und wieso es fester Bestandteil von Rosetta Stones einzigartiger Lernmethode ist.

Was macht die Live-Sessions mit den Rosetta Stone-Tutoren so besonders?

Die Online-Sessions mit den Rosetta Stone-Tutoren nehmen stets auf den Lernstoff Bezug, den Sie sich gerade frisch angeeignet haben. Über das Lernprogram kann der Tutor in Ihren aktuellen Wissensstand einsehen. So weiß er, in welchem Lernprozess Sie sich gerade befinden und kann die frisch gelernten Vokabeln und Sätze spielerisch in seine Konversation mit Ihnen einbauen. Sie nehmen quasi an einer Konversationsklasse teil, die sich auf den eben gelernten Stoff bezieht. Durch diese Methode wissen sie schon vorab, worüber Sie sich unterhalten werden und können Ihr neues Wissen in echten Gesprächen mit den muttersprachlichen Tutoren einüben.

Die Übungsstunden sollen Ihnen dabei helfen, spielerisch das Selbstbewusstsein zu erlangen, das es braucht, um im täglichen Leben in einer fremden Sprache zu kommunizieren. Um in den Rhythmus einer Fremdsprache richtig einzutauchen, brauchen Sie von Anfang an den Kontakt zu Muttersprachlern – nur so wenden Sie die Sprache an, als würden Sie auch im entsprechenden Land leben. Weil unsere Tutoren ausschließlich in der von Ihnen gelernten Sprache kommunizieren, müssen Sie einen Weg finden, um mit dem bereits abgespeicherten Vokabular möglichst genau das auszudrücken, was Sie damit schon formulieren können. Das Ziel ist es, mit den bis dato gelernten Wörtern so gut es geht zu arbeiten, anstatt nach einer exakten Übersetzung zu verlangen. Die Erfahrung zeigt, dass es sich auf den Lernprozess viel positiver auswirkt, wenn Sprachschüler die Wörter und die Grammatik nutzen, die sie schon kennen (selbst, wenn dieses Wissen auch noch so gering ist), als viel zu viel zu lernen und dann Angst vor der tatsächlichen Anwendung zu haben.

Wie unterscheiden sich diese Sessions vom klassischen Frontalunterricht oder dem virtuellen Klassenzimmer?

Die Live-Übungen mit unseren Tutoren sind viel entspannter, als der Unterricht in einem „richtigen“ Klassenzimmer: Wenn Sie in die Live-Schaltung mit den Tutoren gehen, haben Sie sich ja bereits mit den Vokalbeln sowie der Aussprache auseinandergesetzt und hatten die Möglichkeit, an Ihrer Intonation zu arbeiten. Anstatt nur Ihren Fortschritt zu überprüfen, wollen Ihnen die Tutoren vielmehr die Möglichkeit bieten, das Gelernte gleich praktisch anzuwenden. Die Chance, Ihre Fremdsprache in einer echten Konversationen zu nutzen, Spaß dabei zu haben und Ihren Erfolg selbst zu spüren, ist sehr wichtig, um das nächste Level motiviert in Angriff zu nehmen!

Unsere Sessions haben ihre ganz eigene Struktur und sollen die Sprachschüler durch ihre persönlichen Lernziele führen. In eher tradtionellen Sprachkursen, die in Klassenzimmern stattfinden, ist es viel schwieriger vorauszusagen, was genau der Inhalt einer Lektion sein wird – oder, ob der heute durchgenommene Stoff auch zu den Bedürfnissen passt, die Sie momentan ganz individuell haben. Unsere Online-Live-Sessions mit den Rosetta Stone-Tutoren gewährleisten, dass Sie genau an dem Punkt abgeholt werden, an dem Sie sich gerade in Ihrem persönlichen Lernprozess befinden und begleiten Sie von diesem Punkt an weiter.

Klingt gut! Wann kann ich meine erste Lerneinheit buchen?

Das Rosetta Stone-Lernprogramm ist in Level, Einheiten und Lektionen unterteilt. Normalerweise dauert es zwischen ein bis zwei Stunden, um eine Lektion abzuschließen. Sobald Sie zwei Lektionen erfolgreich durchlaufen haben, können Sie bereits mit Ihrer ersten Live-Session beginnen. Diese buchen Sie für eine Uhrzeit, die Ihnen am besten passt. Trotzdem empfehle ich unseren Studenten immer, die Übungsstunden schon ein paar Tage im Voraus zu vereinbaren: Für den Lernprozess ist es sehr motivierend, wenn sie wissen, dass am Ende ihrer Lektionen die praktische Anwendung mit einem Muttersprachler steht. Am besten warten auch Sie nicht bis zur letzten Minute! Die effektivste Art des Lernens ist es nämlich, jeden Tag ein kleines bisschen zu üben. Nur eine halbe Stunde Rosetta Stone pro Abend und Sie werden schon bald die ersten Resultate sehen!

Wer sind denn die Tutoren, die einem beim Lernen helfen?

Unsere Dozenten haben ganz unterschiedliche Hintergründe, aber sind allesamt lebensfrohe und engagierte Persönlichkeiten! Wir haben in unserer Tutorengruppe einige Schauspieler und Menschen, die beruflich in der Kundenbetreuung aktiv sind. Aber auch Mütter, die den Kindern zuliebe zuhause sind, stehen als Tutoren zur Verfügung und freuen sich über die flexiblen Arbeitszeiten, die Rosetta Stone anbietet. Wir möchten Tutoren, die ihre eigene Persönlichkeit in die Übungsstunden einbringen und mit Freude bei der Sache sind! Darüber hinaus bestehen wir darauf, dass alle unsere Trainer eine akademische Ausbildung genossen haben und bemühen uns, auch die verschiedenen Akkzente einzubinden. Wir denken aber, dass stark regional geprägte Akzente nicht besonders hilfreich beim Erlernen einer Sprache sind und bevorzugen daher – auch, wenn es natürlich von Sprache zu Sprache Unterschiede gibt – Tutoren mit akzentfreier Stimme.

Alle unsere Tutoren durchlaufen einen Schulungsprozess, der die gründliche Einarbeitung in den Rosetta Stone-Lernansatz sowie regelmäßige Prüfungen beinhaltet. Sie sollen alle wissen, wie es ist, ein Student zu sein! Ihnen werden verschiedene Techniken beigebracht, die sie später anwenden können, um ihren Schülern die richtigen Antworten zu entlocken und gute Gespräche zu führen. Es ist unsere Philosophie, unseren Schülern gegenüber so ermunternd und ermutigend wie nur möglich zu sein. Unsere Live-Sessions sind ja keine Prüfungen, sondern vielmehr Möglichkeiten für ein vertieftes Lernen!

Wie lange dauert es, bis man mit Rosetta Stone eine neue Sprache gelernt hat?

Eher Wochen, als Monate. Wenn Sie vollkommen neu in der Sprache sind, aber regelmäßig mit Rosetta Stone lernen – und auch die Angebote unserer Live-Tutoren in Anspruch nehmen – dann werden Sie schon nach 20 bis 40 Stunden erste Konversationen in Ihrer neuen Fremdsprache führen können.

Entstehen in den Sessions manchmal auch Freundschafen?

Natürlich! Unsere Live-Sessions finden mit maximal vier Schülern statt und sind sehr interaktiv. Wenn sich die Teilnehmer untereinander verstehen, können Sie über die Rosetta Stone-Community miteinander in Kontakt treten und jederzeit miteinander chatten. Mit anderen Schülern zusammen zu üben ist ein großartiger Erfolgs-Beschleuniger!

Haben Sie als Sprachexpertin noch ein paar Tips für Einsteiger?

Der Schlüssel zum Sprachenlernen ist es, sich ein lebendiges Wissen aufzubauen: Die Vokabeln, Grammatik und auch Sätze, die man mühsam lernt, müssen in der angewandten Sprache Freiraum finden. Das Gehirn muss das Gelernte erfolgreich abrufen und nutzen, bevor einem klar wird, was man denn eigentlich schon erreicht hat. Erst, wenn Sie die neuen Wörter erfolgreich in einer echten Konversation anwenden, stellt sich bei Ihnen das gute Gefühl ein, bei dem Sie denken: „Wow, ich habe all diese Vokabeln im Kopf und kann sie tatsächlich anwenden.“ Also zögern Sie nicht und sprechen Sie einfach drauf los – so schwierig das am Anfang auch sein mag. Nur durch das Sprechen einer Sprache lernt man sie auch!

 

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Über die Autorin Simon Goodall