Spanisch lernen für die Weltreise

südamerikaFremdsprachen begleiteten mich meine gesamte Schul- und FH-Zeit über. So lernte ich neben Englisch auch noch 6 Jahre lang Französisch und 5 Semester Italienisch an der Fachhochschule. Sofern an den Klischees vom “entweder-Mathe-oder- Sprachen-Genie” überhaupt etwas dran ist, so muss ich jedoch gestehen, dass mir Zahlen immer schon mehr lagen, als fremde Worte. Ich war zwar auch in den Fremdsprachen einigermaßen gut in der Schule und verstehe auch im Französischen nachwievor sehr viel, aber ich merkte rasch: Wenn man eine Sprache nicht zumindest gelegentlich spricht, verlernt man mit der Zeit auch wieder große Teile … Da ich 2014 eine 6-monatige Weltreise plane, die mich unter anderem für einige Wochen durch Südamerika führen wird, dachte ich mir, es wäre schlau, hier einen gewissen Grundwortschatz im Spanischen aufzubauen. Vor allem nachdem ich hörte, dass Englisch als Fremdsprache dort nicht annähernd so verbreitet ist wie in Europa. Praktischerweise kommt auch meine Freundin mit auf Weltreise, die selbst schon 1,5 Jahre lang in Chile gelebt und dabei Spanisch gelernt bzw. vertieft hat. Lateinamerikanisches Spanisch, wie sie jedoch immer wieder betont. Somit habe ich auch gleich einen Partner, um die für mich neue Sprache zu üben. Doch wie beginne ich am besten? Ein Präsenzkurs an einer Volkshochschule schied für mich aus, da ich selten an den gleichen Wochentagen Zeit habe und verplant bin. Für einen Intensivkurs fehlt mir ebenfalls die Zeit. Also suchte ich nach einer Online- bzw. Computer-unterstützten Lernmethode und wurde bei Rosetta Stone fündig. Anfangs noch etwas skeptisch, probierte ich die Demo aus und begriff danach recht schnell, wie das Prinzip des intuitiven Sprachenlernens durch Audio-, Text- und vor allem Bild-Elemente funktioniert – vereinfacht ausgedrückt: Wie das erlernen der Muttersprache! Ich war neugierig und bestellte die CD-Version, der außerdem ein Headset beilag. Würde es mich nicht überzeugen, könnte ich es 30 Tage lang kostenlos zurückschicken. Nach nun knapp 4 Wochen und gefühlt noch nicht allzu viel investierter Zeit (Einheit 2, Lektion 2), merke ich jedoch schon erste Erfolge: Das soeben Erlernte wird in kurzen WhatsApp Dialogen mit meiner Freundin erprobt und umgesetzt, was zum Teil humoristische Stilblüten mit sich bringt. Zum Beispiel assoziierte ich folgende Text-Bild Zuordnung intuitiv mit einer bekannten Marke der Computer- und Unterhaltungselektronikbranche. Ob das wohl Absicht der Rosetta Stone Sprachexperten war? ;-) LaManzana_Laptop Als Zwischenfazit kann ich jedenfalls sagen, dass mir das Erlernen einer Sprache noch nie so leicht gefallen und zudem noch Spaß gemacht hat, wie mit Rosetta Stone. Wie gut ich wirklich darin geworden bin, kann ich bereits Anfang Februar bei meiner nächsten Reise ins an sich katalanisch-sprechende Barcelona austesten. Das wird wohl ein echter “Härtetest” für die Lateinamerika-Version, die sich in einigen Punkten von der kastilischen Spanisch-Version unterscheidet. Ich bin gespannt!

Florian Figl

Florian Figl (25) ist leidenschaftlicher Städte-Reisender. Er liebt das urbane Umfeld, die Vielzahl an Möglichkeiten und Dingen, die es an jeder Straßenecke zu entdecken gibt. Mit dabei ist auch immer seine Kamera, mit der er sich auf die Suche nach spannenden Motiven begibt. Gemeinsam mit Corinna Donnerer berichtet er im Reiseblog Travelpins über individuelle Reisen, mit dem Blick auf das Außergewöhnliche: Er will Destinationen als Local erleben, nicht als Massentourist. Um dieses Ziel auf seiner Weltreise durch Südamerika auch zu erreichen, lernt er daher Spanisch mit Rosetta Stone. Willst du auch eine neue Sprache lernen? Besuche Rosetta Stone!

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